Die Untersuchung zur Tauchtauglichkeit
Wie sieht sie aus, die Untersuchung zur Tauchtauglichkeit?
Zunächst wollen wir einiges wissen. Deshalb fragen wir. Anamnese nennt man das. Und dann geht es los mit der Untersuchung. Erst mal ein winziger Pieks (Autsch) Da wollen wir wissen, ob das mit dem Sauerstofftransport im Körper klappt. Und dann kümmern wir uns um den Kreislauf. Ist der stabil? Der Flack-Test zeigt es. Dann legen wir los, mit einer gründlichen körperlichen Untersuchung (von Kopf bis Fuß, besonders interessieren alle lufthaltigen Organe). Bei einer Erstuntersuchung brauchen wir ein Röntgenbild der Brustorgane (vielleicht ist kürzlich eine Aufnahme gemacht worden - mitbringen! Wenn nicht, macht nichts, dann holen wir das jetzt nach). Reicht die Puste? Werden wir sehen! Ran an die Lungenfunktionsprüfung. Nun kommt der sportliche Teil der Untersuchung. EKG und rauf aufs Fahrrad. Da schauen wir mal, wie viel Watt die Beine bringen. Das ist ein medizinischer Herz-Kreislauf-Leistungstest, da kommt man ins Schwitzen. Nicht so schlimm - anschließend wird geduscht (Wer ist hier wasserscheu?). - und dann haben wir's. Fast! Ist mit den Ohren alles in Ordnung? Klappt das mit dem Druckausgleich? Unsicher? Neugierig? Rein in die Druckkammer und runter auf 10 m, dann wissen wir's! Und wie ist es mit dem Sehen? Weit und nah alles OK? Wenn es unter Wasser etwas schärfer werden soll, beraten wir gern zu diesem Thema. Zum Schluss setzen wir uns zusammen und besprechen alles miteinander.
Wenn dann alles klar ist,
gibt es den Stempel
und das gute Gefühl,
dass wirklich alles klar ist.
