In der Medizin benutzt man
Sauerstoff zu therapeutischen Zwecken schon über 200 Jahre, vor allen in
kritischen Lebenssituationen. Das Problem dabei ist, dass Sauerstoff unter
normalen Umgebungsbedingungen im Körper fast nur mit Hilfe der roten Blutkörperchen
dorthin transportiert werden kann, wo er gebraucht wird.
Und die roten
Blutkörperchen sind im Normalfall schon beinahe vollständig mit Sauerstoff besetzt.
In der Blutflüssigkeit selbst (Serum) löst sich Sauerstoff nur schlecht, auch
dann nicht gut, wenn man statt Luft reinen Sauerstoff atmet.
Das ändert sich aber , wenn man den umgebenden Luftdruck erhöht. Jetzt wird der Sauerstoff massenweise im Serum gelöst.
Durch die erhöhte Sauerstoffkonzentration im Serum werden wiederum Gewebe und Organe die auf Grund von Erkrankungen oder Verletzungen bisher unter Sauerstoffmangel gelitten haben, wieder versorgt. Das erst ermöglicht dem Organismus Reparaturvorgänge durchzuführen, die bei Sauerstoffmangel nicht möglich sind.
